Dienstag, Juni 29, 2004

Tu etwas für Deine Gesundheit

Liebe mikroskopisch-kleine Leserschaft,

ich habe gerade in einem Forum einen Beitrag gelesen, der mich zur Internetrecherche und zum Nachdenken angeregt hat: Krebsfrüherkennung!
Das ist keine leichte Kost und ich weiß auch nicht, wie ich darüber schreiben soll. Irgendwie kennt doch fast jeder jemanden, der mit Krebs zu tun hatte/hat; vielleicht sogar im engen Verwandten- oder Bekanntenkreis. Darum möchte ich Euch alle auffordern über Eure Einstellung zu Eurem Körper und zu Eurer Gesundheit nachzudenken. Seid ihr vielleicht leichtsinnig nachlässig?

Es gibt 6 Krebsarten, die früh erkannt werden können und dadurch auch sehr gute Heilungschancen besitzen. Ein Auszug aus oben verlinkter Seite:
Für verschiedene Krebserkrankungen werden Vorsorgemaßnahmen und Früherkennungsuntersuchungen angeboten. Hintergrund dafür ist, dass bei einigen Krebsarten durch die rechtzeitige Entdeckung eines frühen Stadiums eine höhere Heilungschance besteht. Dabei wird zwischen der Untersuchung gesunder Personen und der Untersuchung so genannter Risikogruppen unterschieden. Zu einer Risikogruppe werden Personen gerechnet, die aufgrund verschiedener, für die jeweilige Krebserkrankung typischer individueller Merkmale (z. B. familiäre Belastung) ein erhöhtes Risiko für das Auftreten einer Krebserkrankung aufweisen.
In der Regel sind die Früherkennungsuntersuchungen aber weit weniger aufwändig als die genetische Testung. Für folgende Krebserkrankungen stehen sinnvolle und einfach durchzuführende Vorsorgemaßnahmen zur Verfügung:
  • Brustkrebs
  • Darmkrebs
  • Gebärmutterhalskrebs
  • Hautkrebs
  • Kehlkopfkrebs
  • Prostatakrebs
Im aktuellen Fall ging es um Gebärmutterhalskrebs - ein regelmäßiger Besuch beim Frauenarzt wäre dazu notwendig. Diese Untersuchung wird bei Frauen ab 20 Jahren sogar einmal jährlich von den Krankenkassen bezahlt.

Ich bin jedenfalls darauf gestoßen und habe selbst mal überlegt, ob ich denn aufmerksam durchs Leben gehe und meine Gesundheit überwache. Und weil mir eigentlich alle Leser persönlich bekannt sind und sehr am Herzen liegen, bitte ich Euch doch auch einmal darüber nachzudenken!

Wer noch mehr darüber lesen möchte, findet in den unten aufgeführten Links noch mehr schwere Kost:
Allgemeine Aspekte bei Krebs
Krebsinformationsdienst - Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg
Vorsorgeangebote der AOK: Habe ich nur beispielhaft herausgesucht, damit ihr seht, daß es noch mehr Vorsorgeuntersuchungen gibt, als die Krebsvorsorge. Man sollte also:
  • überprüfen in welchen Abständen Impfungen aufgefrischt werden müssen!
  • regelmäßig zur Krebsvorsorge, die altersabhängig ist
  • einmal jährlich zum Zahnarzt
  • und ab 35 Jahren alle zwei Jahre zum Check-up 35, bei dem der Schwerpunkt auf der Früherkennung von Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie Diabetes liegt
  • dann natürlich in der Schwangerschaft regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchung bei der Hebamme oder dem Frauenarzt
  • und irgendwann -wenn er da ist- mit dem Nachwuchs zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen U1-U9 und J

Montag, Juni 28, 2004

CSI: Miami

Die Wahrheit ist ... man kennt eigentlich niemanden wirklich.
Alexx - Episode 23

Sonntag, Juni 27, 2004

Wochenende

Endlich haben wir wieder einmal Zeit für Schönes genutzt: Wir waren auf dem Elbhangfest! Schön, daß wir es einmal besucht haben - wir hatten allerdings Freikarten, sonst hätte ich mich schon geärgert, so viel Geld (8 €) für ein netten Straßenfest ausgegeben zu haben.
Wir haben für den Weg von Loschwitz, also vom Blauen Wunder, nach Pillnitz 3 Stunden gebraucht. Das Schloß war wunderbar beleuchtet, sehr romantisch und bildete einen schönen Abschluß.
Hier einige Impressionen vom Start des Feldschlösschen-Ballons auf der Elbwiese direkt oberhald des Blauen Wunders. Wir standen genau daneben, sehr eindrucksvoll.





Freitag, Juni 25, 2004

Studium II

Simone auf der Suche nach einer Antwort

Was ist ein Blog?


Genau das versuche ich gerade herauszufinden.
In Texte zur Wirtschaft schreibt Peter Praschl, daß man einen Weblog (kurz: Blog) als Chronik bezeichnen kann. Das Aktuelle steht immer vorne oder oben, alles andere ist im Archiv. Schon alleine Name Weblog lässt dies vermuten: Untersucht man das Wort auf seine Bestandteile, dann erkennt man schnell, dass es sich um die Zusammensetzung aus den Worten Web und Log handeln muss. Frei ins Deutsche übersetzt kann man sich darunter also ein Logbuch im Internet vorstellen. Konkret schreibt Praschl:
"Weblogs werden mit ziemlich vielem verglichen, mit Journalismus zum Beispiel, weil sie chronikalisch fortgeschrieben werden und über die Welt sprechen und für ein Publikum gedacht sind wie eine Tageszeitung, oder mit Tagebüchern, weil in ihnen tagtäglich ein Ich von sich berichtet."
Er weist aber gleichzeitig darauf hin, daß diese Vergleiche aufgrund der Publikationsart -dem Internet- etwas hinken. Wer also weitergeht, komme schnell darauf, daß ein Weblog die einzige Komponente im Internet ist, die dieses verstanden hat: ein Weblog ist ein Knoten. Ein Knoten, der auf andere Informationen verweist, der kein Ziel darstellt, sondern eine Passage, die der Internettourist auf seiner Reise passiert. Und so sieht der Blog vom Autor aus: sofa. rites de passage.

Auch Ulrike Stehling versucht den Sinn des Blogs zu beschreiben. Sie tut dies literarischer und erklärt, warum sie diese Art des Schreibens bevorzugt und was sie damit bezweckt.
  • schreibender mensch
  • briefe
  • die freiheit
  • sammeln
  • ich schreibe für mich und fremde
  • erzählen
  • immer wieder [...] nachzulesen
  • raum einnehmen
  • einfach weiterbewegen
Scheinbar wurde der Blog der Autorin schon seit einiger Zeit nicht mehr aktualisiert.

Zu guter Letzt versucht Jörg Kantel in seinem Artikel Archäologie des Bloggens dieses Phänomen zu ergründen. Meines Erachtens zeigt er mit diesem chronologischen Überblick kurz und knackig, welche grundlegenden Medien schlußendlich zum Weblog geführt haben.

Wer sich bis hierhin durchgekämpft hat, verdient meine Hochachtung und weiß nun hoffentlich über den Blog Bescheid.

Wer noch mehr wissen möchte, der liest in diesem Artikel Und wer waren alle? weiter. Stephan Herczeg beschreibt hier, welche Motive Menschen antreiben, einen Blog zu betreiben.

Wir waren heute von der Außenwelt abgeschnitten!

Und das knappe 5 Stunden lang! Das ist unwahrscheinlich viel, Internet ist echt lebensnotwendig!
  • Wo schlägt man beispielsweise die Telefonnummer der Störstelle nach, wenn man kein Telefonbuch hat? (Mal abgesehen davon, daß das Telefon auch nicht ging.)
  • Wo erfährt man, ob in der Bibo ein Buch vorhanden ist?
  • Was macht man, wenn man bei Mom die Menge Bohnen für Bohneneintopf erfragen will?
  • Wenn man plötzlich die Idee hat, die Wochenendtrips mit nem Mietwagen zu machen, aber herausfinden will, ob man sich das leisten kann?
Es gibt also viele Gründe, warum wir hier gerade 5 Stunden unter Entzugserscheinungen gelitten haben und uns jetzt nur langsam wieder regenerieren. Jedenfalls werde ich erstmal Mom anrufen und das mit den Bohnen fragen!

Och nö -

England ist raus! Dabei haben die so gut gespielt. Kommentator Johannes B. Kerner sagte gestern, wenn es nach ihm ginge, dann würde er einfach beide Mannschaften ins Halbfinale lassen und dann mal schauen, wie man das mit 5 Mannschaften macht.

Das Spiel war so tierisch genial, von der ersten Minute an spannend. Liebe Nationalmannschaft - so funktioniert Fußball spielen!

Um 24 Uhr war ich dann nervlich total am Ende und im Bett. Leider ist meine bevorzugte Mannschaft nicht weitergekommen. Schade, daß Darrel Vassal das Elfmeter verschossen hat - aber der portugiesische Torwart war eben einfach gut. Aber blöd, er war so arrogant, das hat mir nicht gefallen. Außerdem sollten die Portugiesen mal zum Frisör - diese Loden gehören verboten!

Soviel dazu, mal schauen wie das Spiel heute abend wird. Wieder eine Kurzhaarschnittmannschaft (Frankreich) gegen Hippies?

Donnerstag, Juni 24, 2004

EM Rückblick

Das war ja mal wieder so klar, daß der Trainer abdanken muß, wenn die Mannschaft schlecht spielt. Also was ich in den drei Spielen gesehen habe - war doch einfach nur grottenschlecht! Ok, nicht nur schlecht, aber wie kann der Kommentator behaupten, daß diese Mannschaft gut spielt.
Die elf Männel standen da auf dem Spielfeld als hätten sie noch nie etwas von Fußball gehört! Total unterbuttern haben sie sich immer lassen - immer an die gegnerische Mannschaft angepaßt, nie versucht ihr eigenes Ding zu drehen. Die ersten 30 Minuten waren in jedem Spiel die reinste Qual - langsamer Standfußball bei dem nicht mal die einfachsten Pässe funktioniert haben.
Mensch, die Männer verdienen Millionen mit Fußball, da erwarte ich einfach ein ordentliches Spiel!

Und ich erwarte außerdem keine blinden Schiedsrichter! Entweder diese blöde Abseitsregel muss weg - oder ein Tor kann auch im Nachhinein noch aberkannt werden, das gibts doch nicht! Wenn ich mich recht erinnere, dann hab ich mindestens 2 gezählte Abseitstore gesehen! Genauso schwachsinnig finde ich es, wenn sich die Spieler immer so theatralisch auf den Boden schmeißen und der Schiri auch noch drauf reinfällt. Naja egal.

Ich finde jedenfalls, daß die Leistungen der deutschen Mannschaft nicht gut waren, sie sind also zu Recht schon in der Vorrunde rausgefallen. Und daß deswegen der Rudi Völler jetzt den Koffer packt, kann ich irgendwie nachvollziehen - ich wäre jedenfalls sowas von enttäuscht. Als Nationaltrainer ist man glaub ich immer der Oberdödel und das muß er sich einfach nicht antun.

Wenn aber jetzt tatsächlich Christoph Daum im Gespräch zum neuen Trainer ist, dann bin ich dafür den Volksentscheid wieder einzuführen. Diese Entscheidung sollte nicht von einer Vetternwirtschaft getroffen werden, sondern von der Nation, deren Nationalmannschaft durch diesen Mann trainiert werden soll. Wer ist denn dafür? (Außer der liebe Herr Mayer-Vorfelder?) Denn dies gilt es zu verhindern - dieser Mann hat nach einer eindeutig positiven Haarprobe immer noch steif und fest behauptet er hätte noch nie in seinem Leben Kokain konsumiert? Ein Nationaltrainer ist eine Person im öffentlichen Leben und stellt bei der Masse an fußballbegeisterten Kindern und Jugendlichen eine Vorbildfunktion dar. Ich möchte nicht, daß mein Kind diesen Mann als Vorbild sieht.

Ja, jeder kann Fehler machen und jeder hat ein Recht auf eine zweite Chance, aber nicht jemand, der leugnet überhaupt jemals einen Fehler gemacht zu haben.

Bis jetzt war der Tag eigentlich ganz gut!

Heute morgen habe ich an meinen Zeichnungen gearbeitet. Dann war ich bei der Konsultation, in der mir gesagt wurde, daß meine Ideen gut sind und ich doch jetzt bitte hart arbeiten soll. Denn es wäre schade, bei so einer tollen Idee jetzt die Kurve nicht zu kriegen. Stimmt - ich bin wieder motiviert.
Also heim und leckere Lasagne gekocht, noch schnell nen Gurkensalat dazu gezaubert und geschlemmt. Danach erstmal etwas Pause, ich bin so gegen 14 Uhr immer total müde. Macht ja nix - also ausgeruht.

Und jetzt?
Jetzt stehe ich auf und setz mich an den Rechner und falle fast vom Stuhl! Ich hab schon wieder solche Kreislaufprobleme, das ist doch gemein. Da kann man nichts tun - nur noch auf dem Stuhl festhalten und hoffen, daß es schnell vorbeigeht.

Bitte bemitleide mich doch mal einer! *schnief*

Mal wieder in der Zeitung!

Mein Schwesterlein ist mal wieder in der Zeitung! Und das zu Recht, denn gemeinsam mit einer Freundin und Mitschülerin hat sie einen ersten Preis beim Landeswettbewerb zur Förderung der politischen Bildung gewonnen!
Wer mehr lesen möchte, guckt hier: Wer war der erste Kanzler? Das ist der Artikel, der heute in der Sächsischen Zeitung erschienen ist. Preisverleihung war am Freitag vormittag, ich war auch dabei und habe dieses Foto geschossen, das in der Zeitung erschienen ist. Darum werde ich es jetzt einfach mal hier zeigen:



Hab ich eigentlich schon gesagt, daß ich mich freue? Ich tus!

Dienstag, Juni 22, 2004

Neues vom Franz

Kennt irgendjemand die Franz-Geschichten von Christine Nöstlinger? Das sind mir gestern eingefallen - die fand ich immer ziemlich witzig. Die Buchtitel klangen da auch immer so cool.
  1. Sorry, ihr lieben Atheisten, der Franz ist Christ! Ehrlich, ich hab ihn heute gesehen, mit gefalteten Händen, da war er beim Beten.
  2. Mir geht es gut, alle meine Werte sind in Ordnung. Die übliche Prozedur ist in den Becher pullern, wiegen, Blutdruck messen und in den Finger pieksen zum Eisenwert bestimmen.
  3. Eigentlich war heute normale Vorsorgeuntersuchung ohne Ultraschall - hat sie aber trotzdem gemacht. Also durfte ich eben, Franz beim Beten erwischen. Zum Glück hatte er die Beine übereinandergeschlagen, denn das Geschlecht will ich gar nicht wissen. Jetzt solls der Franz sein, wenn ich weiß was es wird, ist es irgendwie so real.
  4. Die Frauenärztin konnte feststellen, dass die Bauchdecke geschlossen ist, der Rücken auch; 2 Arme und Beine vorhanden sind; die Harnblase gefüllt ist (soll ein gutes Zeichen sein); die Wirbelsäule soweit erkennbar in Ordnung ist; das Herz schlägt und auch ein Kammersystem angelegt ist und zu guter Letzt (wie schreibt man das?) die zwei Gehirnhälften gut und symmetrisch entwickelt sind.
Das nächste Mal ist wieder US - da wird ziemlich viel ausgemessen und stellt nochmal so einen Meilenstein dar. Am 09.08. ist das - MF kommt mit. Ich freu mich schon.
Mir ist aufgefallen, dass man seit 2-3 Tagen schon eine richtige Kugel erkennen kann. Ich bin mal gespannt, wann ich zum ersten Mal darauf angesprochen werde.

Montag, Juni 21, 2004

Hirngespinste

Vielen Dank für diesen Floh!

Ich weiß doch gar nicht ob ich überhaupt dahin zurück will! Und überhaupt wie sich das anhört - zurück. Bedeutet das nicht immer einen Schritt rückwärts?
Hier und dort. Hier ist das jetzt - dort das ist damals. Kindheit, ein Stück Jugend - aber ist das auch die Zukunft, das Leben als Erwachsener, Mutter, Familie?
Ja, es war schön. Sehr schön, dort sind Dinge möglich, die es in einer Stadt niemals geben wird.
Es ist aber auch ein Leben mit Druck - welche Erwartungen werden in mich gesetzt? Von meiner Familie, von ehemaligen Freunden und Bekannten. Kann ich diese Erwartungen erfüllen - will ich diese Erwartungen erfüllen.

Es reizt mich - ein Haus, das ich eventuell eigenverantwortlich "sanieren" könnte. Endlich mein Können als Fast-Architektin unter Beweis stellen, das wäre schön. Was wäre das für ein tolles Gefühl?

Wenn nun für mich diese Chance bestehen würde, wie sehen das meine Geschwister? Gibt es Neid? Warum ausgerechnet ich? Wie kann man so etwas regeln, ohne daß der Eindruck von Übervorteilung ensteht?

650 km die uns trennen und nicht mehr nur 100 km! Das ist ein ganz schön weiter Weg! Das fährt man nicht einfach mal so. Das ist umständlich, da lohnt es sich nicht kurzfristig ein Wochenende heimzufahren.

Und wo sind die Freunde? Gut, die gibt es hier nach Oktober auch nicht mehr so viele - vor allem werden sich die Interessen ändern. Ich habe schon tausendfach gelesen, dass Freundschaften kaputt gehen, sobald ein Kind da ist. Aber trotzdem -

die Frage ist: Wo ist mein Zuhause?

Das ist unser neuer Fußabtreter!

CSI: Miami

Schuldgefühle treiben uns an - sie machen uns besser.

Wie man hier Kommentare schreibt ...

... da ich auf eine englischsprachige Blogsoftware zurückgreife, ist das Kommentare schreiben etwas schwieriger, es ist nämlich alles auf Englisch. [An alle Klugscheißer: Ja, ich weiß, daß Blogsoftware nicht ganz der korrekte Ausdruck ist!]
  1. Unter dem jeweiligen Eintrag rechts steht, wieviele Kommentare (comments) schon existieren.
  2. Wenn man da drauf klickt, erscheinen die bereits vorhandenen Kommentare.
  3. Darunter steht folgender Link: Post a Comment (einen Kommentar schreiben).
  4. Also klickt man hier wieder drauf - die folgende Seite bietet einem anderen blogger auf blogger.com die Möglichkeit, mit seinem "Blog"-Namen zu kommentieren.
  5. Man hat aber auch die Möglichkeit anonym (Or post anonymous) zu schreiben - dazu folgt man dem blauen Link unter der Login-Box.
Ab jetzt wissen alle wie es geht - deshalb freue ich mich auf Eure Kommentare!

Schlecht geschlafen!

Mann, hab ich schlecht geschlafen! Das lag daran, daß mir gestern beim Einschlafen noch ein Gedicht eingefallen ist. Und das fällt einem ja nicht einfach so zu ... daran feilt man. Also bin ich wieder aufgestanden und hab es aufgeschrieben - damit ich wenigstens ein bissel schlafen kann.

Meine Gedichte sind -zum besseren Verständnis- nicht gereimt, ich versuche durch Worte Gefühle auszudrücken und dazu vergewaltige ich keine Reimform oder presse den Text in ein Schema. Die Worte kommen in meinen Kopf, sortieren sich und ich schreibe sie dann einfach nur noch hin:

grundlos?
hilflos traurig
hoffnungslos zornig
kraftlos zweifelnd
ratlos ängstlich
mutlos fragend

warum?

Eine Chance, das Leben neu zu leben.
Eine Chance, sich selbst wieder zu entdecken.
Eine Chance, auch im Kleinen Großes zu sehen.

vielleicht darum?

Sonntag, Juni 20, 2004

Fotoposting von Franz

Essen am Sonntag

Heute gabs Fleischküchle - wir haben gleich wieder von 1 kg Hackfleisch Küchle gebruzelt. Hat lange gedauert und müffelt eklig, dafür haben wir jetzt ganz viele übrig.
Trotzdem frage ich mich jedesmal wie man Salzkartoffeln nur ohne Soße essen kann? Das ist die Fleischküchle-Marotte von MF. Es muß Salzkartoffeln und Rotkraut dazu geben, was anderes geht nicht. Aber ohne Soße?

Fleischküchle
250-500 g Hackfleisch
1 Bund Petersilie
1 Zwiebel
1-2 harte Brötchen
1-2 Eier
Salz, Pfeffer, Muskat
Brötchen in Wasser einweichen. Zwischen zwei Holzbrettchen ausdrücken.
Petersilie hacken und Zwiebeln fein würfeln. In einer Pfanne glasig dünsten.
Fleisch, Eier, ausgedrückte Brötchen, angedünstete Petersilie und Zwiebeln in einer Schüssel gut mit den Finger verkneten.
Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Der Teig muß aneinanderpappen und einfach zu formen sein.
Kleine Küchlein formen und in einer Pfanne anbraten. Lecker!

Studium

Der Grundriss ist erstmal geschafft. Richtig Lust hab ich ja keine - heute ist nicht mal interessantes Fußball zum Ablenken. Mist.


Vorstellung

Liebe Leserschaft,

weil ich hier ja nicht jedem gleich auf die Nase binden möchte, wer ich bin, woher ich komme und überhaupt, werde ich mich in gewisser Weise anonymisieren. Und zwar so, dass man alles versteht, meine Freunde und Familie auch noch erkennen was gemeint ist - aber sonst ... nur interessante Geschichten über Menschen entstehen, die hier irgendwo auf diesem Planeten leben.

Simone: das bin ich.
MF: Mein Freund.
Franz: der kleine Wurm in meinem Bauch.

Meine Familie: Mom, Dad, Hebi-Schwester, Abiturientin, Schneiderin, Bruder
Meine Schwiegerfamilie: Schwiegis

Neustart ins Netz

Ich blogge.
Warum?
Weil ich ein unwahrscheinliches Mitteilungsbedürfnis habe.
Weil mir manche Sachen passieren, die einfach aufgeschrieben werden müssen.
Weil sich mein Leben gerade schnell verändert.
Weil ich so ein Logbuch Leben führen kann.
Weil so meine Familie immer über mich Bescheid weiß. [Natürlich nicht über alles ;-)]

Ich freue mich und hoffe hier so anonym wie möglich [wink zu MF] das aufzuschreiben was mich beschäftigt.

Ich wünsche mir viel Spaß und auch die nötige Ausdauer und Muße, dass sich hier Leben entwickelt.